Gesunde Basis

Gesunde Basis

Neben Gräsern und Kräutern gehören viele weitere Pflanzen(teile) auf den natürlichen Speiseplan von Wildpferden. Pflanzensamen liefern wertvolle Fettsäuren, Rinden enthalten Bitterstoffe, die sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken und vom Sommer an den Büschen hängen gebliebene Beeren liefern über den Winter gesunde Vitamine für den Stoffwechsel. Für eine naturnahe Fütterung ist es daher angezeigt, vor allem über den Winter immer mal wieder diese gesunden Bestandteile mit in den Trog zu geben.

In absteigender Reihenfolge
Ansicht als Raster Liste

5 Artikel

pro Seite
  1. OKAPI Hagebutten
    15,90 €
    Inkl. 7% Steuern , ggfs. zzgl. Versandkosten
    15,90 € / 1 kg
  2. OKAPI Heucobs Sugar Light
    24,00 €
    Inkl. 7% Steuern , ggfs. zzgl. Versandkosten
    0,96 € / 1 kg
  3. OKAPI Laub und Rinden
    Ab 15,00 €
    Inkl. 7% Steuern , ggfs. zzgl. Versandkosten
    15,00 € / 1 kg
  4. OKAPI Wilde Beeren
    Ab 19,00 €
    Inkl. 7% Steuern , ggfs. zzgl. Versandkosten
    38,00 € / 1 kg
  5. OKAPI Wildsamen
    Ab 22,00 €
    Inkl. 7% Steuern , ggfs. zzgl. Versandkosten
    44,00 € / 1 kg
In absteigender Reihenfolge
Ansicht als Raster Liste

5 Artikel

pro Seite

Informationen

Die wilden Verwandten unserer Hauspferde ernähren sich ausschließlich von dem, was die Natur ihnen bietet. Dazu gehören neben mageren Gräsern und verschiedenen Kräutern auch Laub und Rinden von Bäumen und Sträuchern, die wertvolle Inhaltsstoffe liefer und als Ballaststoffe unverzichtbar für eine gesunde Verdauung sind. Vitamine nehmen Wildpferde im Sommer aus ihrem Grundfutter auf, im Winter aus vertrockneten Beeren und Früchten, die sie vereinzelt an Sträuchern finden. Und auch die Samen der Pflanzen werden im Winter nicht verschäht, liefern sie doch hochwertige Fettsäuren in verdaulicher Form und Eiweiß, das der Körper für seinen Gewichtserhalt braucht.
Unsere Hauspferde haben nur selten die Möglichkeit, ihr Futter frei in der Natur zu suchen. Sie müssen von dem leben, was wir in die Heuraufe geben oder was auf ihren Weiden wächst. Dabei zeigt sich, dass der Verlust an Artenreichtum nicht nur für die Insekten gilt. In botanischen Heuanalysen fand man vor 50 Jahren noch über 50 verschiedene Pflanzenarten. Im Vergleich dazu sind in unserem modernen Heu im Schnitt nur noch 6–9 Pflanzenarten enthalten. Dazu ist das Heu auch wesentlich zuckerhaltiger und nährstoffreicher geworden, was gerade den Robustpferden allzu oft Gesundheitsprobleme beschert.

Die bei unseren Großvätern noch übliche Zufütterung von Laub wird heute nicht mehr praktiziert, zu groß ist bei vielen Be ­ sitzern die Angst vor giftigen Pflanzen. Und selbst die Weiden werden mittlerweile zu Monokulturen. Daran beteiligt sind oft genug die Pferde selbst, denn sie verdichten den Boden, was es Kräutersamen schwer macht, dort Fuß zu fassen. Außerdem sind meist viel zu viele Pferde auf den Flächen, was zu Über weidung und der Ausbreitung stressresistenter Hochzuckergräser mit beiträgt.

Hecken sind über die Jahre im Zuge von Flurbereinigungen als „Störfaktoren“ der Hochleistungslandwirtschaft verdrängt oder abgeholzt worden, sodass den Pferden auch dieser wichtige Nährstofflieferant und Knabberspaß über den Zaun oder beim Spazierengehen verloren gegangen ist. Auch wenn man in immer mehr Ställen die Versuche sieht, die Natur in den Stall zurückzuholen in Form von bunt gemischten „fressbaren“ Hecken oder Knabberästen auf dem Auslauf, sind die meisten noch immer weit entfernt davon, den Pferden auch nur ansatz ­ weise eine naturnahe Ernährung ermöglichen zu können. Mit unseren Gesunde Basis Produkten k önnen Sie jetzt das erg änzen, was in der normalen F ütterung h äufig fehlt: Laub und Rinden, die wertvolle Spurenelemente und Bitterstoffe liefern, Hagebutten, deren Samen essentielle Fettsäuren enthalten, ge ­ trocknete Beeren mit ihrem natürlich hohen Vitamingehalt und Wildsamen, die wir aus einer Mischung von Ölsaaten zusam ­ mengestellt haben, wie Wildpferde sie auch im Winter finden. Neben der artgerechten Heuversorgung ein weiterer Baustein, um der nat ürlichen Ern ährung wieder einen Schritt n äher zu kommen.