Die Esparsette, auch bekannt als „Sain foin“ – gesundes Heu, hat ihren Namen nicht ohne Grund. Diese traditionelle Futterpflanze für Pferde bietet eine wertvolle Alternative zur oft vorherrschenden Luzerne. Obwohl die Esparsette in den letzten 50 Jahren in der modernen Landwirtschaft aufgrund ihres geringeren Ertrags etwas in den Hintergrund geraten ist, verdient sie wieder volle Aufmerksamkeit.
Im Vergleich zur Luzerne überzeugt die Esparsette nicht nur durch ihren höheren Eiweißanteil, sondern vor allem durch ihr überlegenes Aminosäuremuster. Besonders die essentiellen Aminosäuren Lysin, Methionin und Threonin sind in höheren Konzentrationen enthalten. Dies ermöglicht es dem Pferd, das Eiweiß effizienter in körpereigene Strukturen umzusetzen, was zu einer geringeren Ausscheidung von überschüssigen Aminosäuren als Harnstoff führt. Die Esparsette ist somit ein „stärkefreies Kraftfutter“ par excellence und stellt eine hervorragende Ergänzung für alle Pferde dar, die aufgrund von Alter, Krankheit oder anderen Bedürfnissen zusätzliche Unterstützung benötigen.
Jungpferde im Wachstum, Sportpferde sowie tragende und laktierende Zuchtstuten profitieren besonders von der hohen Eiweißqualität der Esparsette. Darüber hinaus enthält die Esparsette so genannte kondensierte Tannine, auch Catechine genannt, die in der Natur weit verbreitet sind und beispielsweise auch in so unterschiedlichen Pflanzen(teilen) wie grünem Tee, Brombeeren oder Birkenrinde vorkommen. Die Catechine gehören in die Familie der Gerbstoffe, die im Körper eine Reihe von positiven Eigenschaften entfalten können. Dazu gehört neben den stark anti-oxidativen Eigenschaften auch ihre Fähigkeit, im Darm Eiweiße zu separieren und so besser verdaulich zu machen, weshalb die Esparsette nicht nur aufgrund ihres natürlichen Eiweißgehalts ein „Powerfood“ ist, sondern dazu auch die Eiweißverwertung der anderen Futtermitteln fördert. Wenn übergewichtige Pferde mit besonders nährstoffarmem Heu gefüttert werden oder die Heuration mit Stroh gestreckt wird, ist es wichtig, das Eiweiß durch hochwertige Ergänzungen wie die Esparsette zu ergänzen, um Muskelabbau statt Fettansatz zu vermeiden.
Ein weiteres Plus: In eingeweichter Form eignet sich die Esparsette hervorragend, um weniger schmackhafte, aber notwendige therapeutische Ergänzungsfutter unterzumischen. Ihr intensiver Eigengeschmack macht sie zu einem effektiven Mittel, um das Pferd auch bei schwierigen Fütterungsbedingungen optimal zu versorgen.
Die Esparsette erlebt in der Pferdefütterung zu Recht eine Renaissance. Ihre vielseitigen Vorteile und die hohe Qualität machen sie zu einer unverzichtbaren Wahl für die gesunde Ernährung Ihres Pferdes.
OKAPI Esparsette sorgt durch die 8 mm Pressung für eine gleichmäßige, kompakte Struktur und unterstützt eine Faserlänge, die sich an der natürlichen Zerkleinerung des Raufutters durch das Pferd orientiert.
Noch mehr wertvolle Tipps zur Esparsette findest du bei unserem Partner Sanoanimal.
Ja, die Esparsette ist grundsätzlich für alle Pferde geeignet. Ihre hohe Eiweißqualität und ihr ausgewogenes Aminosäuremuster machen sie zu einer wertvollen Ergänzung in der Ernährung von Pferden unterschiedlicher Altersgruppen und Bedürfnisse.
Ja, OKAPI Esparsette kann gut mit anderen Futtermitteln kombiniert werden. Esparsette sollte zusammen mit einem hochwertigen Mineralfutter gefüttert werden, wie OKAPI Weidemineral Balance . OKAPI Esparsette ist in eingeweichter Form aufgrund ihres intensiven Eigengeschmacks hervorragend geeignet, um weniger schmackhafte, aber notwendige therapeutische Ergänzungsfutter zu kaschieren und einzumischen.
Esparsette und Luzerne gehören beide zu den Leguminosen, eine Familie besonders proteinhaltiger Pflanzen. Beide haben ein für Pferde sehr vorteilhaftes Aminosäuremuster, da besonders die essenziellen Aminosäuren in größerer Menge vorhanden sind als in vielen anderen Futtermitteln. Die Esparsette wirkt durch die enthaltenen Bitterstoffe darüber hinaus stabilisierend auf das natürliche Darmmilieu. Weitere Hintergründe hierzu und Informationen zu der immer noch recht unbekannten Esparsette gibt es in diesem Podcast:
Esparsette fürs Pferd – gut oder giftig? – Podcast – SANOANIMAL
Die Esparsette eignet sich durch ihren hohen Nährwert gut zum Auffüttern abgemagerter, schwerfuttriger oder älterer Pferde.
Sie wirkt sich darüber hinaus positiv auf das Darmmilieu aus, beispielsweise wenn Pferde eine sensible oder nicht ganz rund laufende Verdauung haben, was ja in vielen Fällen mit zu einer schlechten Futterverwertung beitragen kann.
Während der Weidesaison enthält das Weidegras schon recht viel Eiweiß, so dass die Ergänzung mit Esparsette hier recht moderat erfolgen sollte und Sie die Fütterung dann eher mit Heucobs, eventuell gemischt mit unseren Vierjahreszeitenkräutern, ergänzen können.
Zum Ende der Weidesaison kann man die Esparsette dann langsam hochfahren und über den Winter als Proteinlieferanten geben bis zum Weidebeginn im kommenden Frühjahr.
Unsere Esparsettecobs bestehen nur aus reiner Esparsette, während die Vitalcobs eine Mischung aus Pflanzen sind, die ebenfalls eiweißreich und gleichzeitig zuckerarm sind. In diesen ist unter anderem Luzerne enthalten, aber auch viele weitere schmackhafte Kräuter und eiweißreiche Pflanzen.
Die Vitalcobs können sehr gut dann eingesetzt werden, wenn die Pferde die Esparsette nicht so gerne mögen. In der Regel wird die Esparsette sehr gerne gefressen und hat eine gute geschmackliche Akzeptanz. Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe gibt es jedoch auch immer mal Pferde, die sie nicht mögen, diesen kann man dann die Vitalcobs anbieten.
Weiterhin können die Vitalcobs auch bei älteren Pferden als Ergänzung zur Esparsette zum Einsatz kommen, um sie im Futter zu halten. Ältere und schwerfuttrige Pferde haben zum Teil einen sehr hohen Bedarf an leicht verdaulichen Nährstoffen wie Eiweißen, gerade wenn auch Zahnprobleme vorliegen. Hier können dann die Vitalcobs, beispielsweise gemischt mit den Heucobs, zum Einsatz kommen.
Esparsette enthält einen hohen Gehalt der für Pferde essenziellen Aminosäuren und wirkt darüber hinaus stabilisierend auf das natürliche Darmmilieu. Genauere Informationen dazu können Sie bei unserem Partner Sanoanimal finden:
Die Menge an Esparsette können und sollten Sie immer flexibel an den Zustand Ihres Pferdes anpassen. Wir empfehlen, mit einer geringen Menge zu starten und je nach Bedarf die Menge langsam zu steigern. Hier sollte sowohl der Eiweißgehalt im Grundfutter – also Gras und Heu – als auch das Trainingspensum und das Alter berücksichtigt werden. Je mehr Eiweiß im Grundfutter bereits enthalten ist, desto weniger Esparsette sollte dazu gegeben werden. Gerade Weidegras enthält sehr hohe Mengen an Eiweiß, daher sollte man bei guten Weiden und langem Weidegang die Esparsette im Sommer teilweise komplett absetzen. Hat man aber eher abgefressene Weiden oder kleine Weideflächen, kann Esparsette auch im Sommer als Ergänzung der Ration zugefüttert werden. Bei Heu kann der Eiweißwert stark schwanken. Hier lohnt sich eine Heuanalyse, dazu gibt es in diesem Artikel genauere Informationen:
Heuanalyse – lohnt sich immer! – Sanoanimal Pferdewissen und -gesundheit
Bei erhöhtem Trainingspensum und höherem Alter kann auch gerne etwas mehr Esparsette gegeben werden. Jedoch sollte die maximale Menge von 3kg nicht überschritten werden. Wenn mehr Eiweiß im Futter ist, als der Körper verwerten kann, muss das überschüssige Eiweiß abgebaut und wieder über die Niere ausgeschieden werden und stellt somit eine zusätzliche Belastung der Entgiftungssysteme dar. Außerdem neigen viele Pferde bei übermäßigen Eiweißgehalten in der Ration auch dazu, fett zu werden, was unbedingt vermieden werden sollte.
Wie viel Esparsette genau gegeben werden kann, hängt also sehr individuell ab vom Alter, der Fütterung, dem Training, dem Stoffwechseltyp und vielen weiteren Faktoren, daher muss man das ausprobieren und ein Gefühl dafür entwickeln.
Als Faustregel gilt: wenn das anfangs dünne Pferd zunimmt, dann sollte man die Menge an Esparsette beibehalten, bis das Normalgewicht erreicht ist und sie dann wieder reduzieren bis zu einer Menge, bei der das Pferd nicht abnimmt. Bei Pferden, welche die Esparsette im Wesentlichen bekommen, um andere Futtermittel unterzumischen, reicht meist eine Menge von 100-200g (Trockengewicht) aus, damit das Futter schmackhaft gemacht wird, das Pferd aber nicht zunimmt.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, die Esparsette auch dauerhaft zu geben. Sie liefert für das Pferd essenzielle Aminosäuren und unterstützt das Darmmilieu durch die enthaltenen Bitterstoffe.
Da es keine Kräutermischung ist, ist hier der Gewöhnungseffekt an die Wirkstoffe auch nicht relevant. Jedoch sollte immer der Eiweißgehalt in der Gesamtfutterration beachtet werden.
Siehe auch „Wie viel Esparsette sollte ich geben?“
Wir lassen den Zuckergehalt in der Esparsette nicht separat mitbestimmen in unseren Analysen. Da die Esparsette ein Naturprodukt ist, muss man – wie auch beim Heu – immer mit Schwankungen rechnen, so dass der genaue Zuckergehalt je nach Charge variieren kann. Grundsätzlich ist der Zuckergehalt der Esparsette aber relativ niedrig angesiedelt, vergleichbar mit einem zuckerarmen Heu. Im Schnitt liegt der Zuckergehalt bei 5-8 %. Dies sind die Durchschnittswerte, wobei es auch Chargen gibt, wo die Werte aus diesem Bereich rauslaufen.
Auch das normale Grundfutter, also Heu und Weidegras, unterliegt ja solchen Schwankungen, sodass Rationsberechnungen generell nur sehr eingeschränkt möglich sind, da es viele variable Faktoren gibt. Wenn Sie unsicher sind, können sie den ungefähren Zuckergehalt der aktuellen Charge Esparsette – ebenso wie den Zuckergehalt in Ihrem Heu – auch mit einem Refraktometer selber bestimmen. Eine Anleitung dazu finden Sie bei unserem Partner Sanoanimal:
https://sanoanimal.de/pferd/pferdefuetterung/raufutter/heu/schnelltest-zucker-im-heu-a/
Wir lassen regelmäßig die Rohproteingehalte bestimmen in zufällig ausgewählten Chargen der Esparsette. Da die Esparsette ein Naturprodukt ist, ist bei den Analysedaten immer mit Schwankungen zu rechnen, so dass der Rohproteingehalt (also die Gesamtmenge an Eiweiß) je nach Charge deutlich variieren kann. Die Werte hängen von ganz unterschiedlichen Faktoren wie Schnittzeitpunkt, von der Fläche, von der sie gewonnen werden und so weiter ab.
Grundsätzlich liegt der Rohproteingehalt bei Esparsette je nach Charge zwischen 11-18 %. Es gibt auch immer mal Chargen, die entweder nach oben oder nach unten aus diesen Bereichen rauslaufen, aber das ist eher selten. Auch das normale Grundfutter, also Heu und Weidegras, unterliegt ja solchen Schwankungen, so dass Rationsberechnungen generell nur sehr eingeschränkt möglich sind, da es viele variable Faktoren gibt.
Die Werte an verdaulichem Protein bzw. präcaecal verdaulichem Protein sind berechnete Werte, keine gemessenen Werte. Hierfür werden verschiedenen Annahmen zugrunde gelegt, anhand derer dann eine (präcaecale) Verdaulichkeit errechnet wird. Da bereits die Annahmen fehlerbehaftet sind, kann man mit den daraus stammenden Werten leider keine seriöse Rationsberechnung machen. Das gilt übrigens für alle Futtermittel, auf denen die Werte für verdauliches bzw. präcaecal verdauliches Protein angegeben werden. Nur der Rohproteingehalt ist tatsächlich ein im Labor gemessener Wert. Die Menge des präcaecal verdaulichen Proteins ist vor allem wichtig bei Verarbeitung nicht-artgerechter Futtermittel, wie sie häufig in Mischfuttern eingesetzt werden. Denn diese können dann zwar hohe Gesamteiweißwerte aufweisen (hoher Rohproteinwert), aber ggf. von minderwertiger Qualität sein, sodass das Eiweiß für das Pferd nicht unbedingt verwertbar ist, was man an dem niedrigen pcv XP Wert in der Deklaration ablesen kann. Da das Gesamt-Protein von Esparsette ähnlich gut verdaulich ist wie das in Heu, erübrigt sich die Berechnung.
Wir lassen zwar jedes Jahr verschiedene Chargen analysieren, können Ihnen aber keine Garantie geben, dass Sie dann von genau diesen Chargen von denen die Prüfberichte vorliegen, auch beliefert werden.
Bei einer kleinen Menge von 1-3 Händen voll (meist 100-200g) ist der Eiweißgehalt in der Esparsette auch für stoffwechselempfindliche oder zu dicke Pferde kein Problem.
Hier sind die natürlichen Eiweißschwankungen im Heu weitaus größer als der Eiweißanteil in dieser Menge Esparsette. Da sie stärkefrei ist und einen niedrigen Zuckergehalt aufweist, ist die Esparsette für stoffwechselkranke bzw. -empfindliche Pferde besonders gut geeignet. Esparsette enthält für Pferde essenzielle Aminosäuren und wirkt darüber hinaus stabilisierend auf das natürliche Darmmilieu.
Die Einweichdauer der Esparsette hängt mit der Pressdichte der jeweiligen Charge und der Temperatur des Wassers zusammen. Mit lauwarmem Wasser sollten sie auf jeden Fall innerhalb von wenigen Stunden, meist bereits innerhalb einer Stunde, fertig gequollen sein. Mit kaltem Wasser können sie im Winter auch gut über Nacht stehen gelassen werden.
Im Sommer bei warmen Nachttemperaturen sollte dies jedoch vermieden werden, da die Cobs, genau wie Heucobs, dann auch schnell „kippen“ können und es zu unerwünschtem mikrobiellem Wachstum kommen kann.
Bei unserer Fix&Fertig Esparsette und der Fix&Fertig Luzerne werden die Pellets mit einem extra kleinen Durchmesser gepresst. Das sorgt dafür, dass der Kauprozess annähernd normal ist und es nicht zu unphysiologischen Veränderungen der Zähne oder des Kiefergelenks kommt, was sich negativ auf den gesamten Bewegungsapparat auswirkt. Da sie – im Gegensatz zu dickeren Pelletdurchmessern – gut gekaut und eingespeichelt werden können, ist auch das Risiko für Schlundverstopfungen geringer. Bei sehr futterneidischen oder hastigen Fressern würden wir aber dennoch davon abraten, sie trocken zu verfüttern, da sie in dem Fall meist nicht ausreichend eingespeichelt werden und im Schlund hängenbleiben können. Hier sollte man dann auf die normale Esparsette zurückgreifen und diese unbedingt vor dem Füttern einweichen.
Normalerweise wird die Esparsette von den meisten Pferden sehr gerne gefressen und hat eine gute geschmackliche Akzeptanz. Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe gibt es jedoch auch immer mal Pferde, die sie nicht mögen. In diesen Fällen können alternativ die Vitalcobs angeboten werden. Diese enthalten weniger Bitterstoffe und sind durch die enthaltene Kräutermischung sehr schmackhaft. Alternativ gibt es ein paar „Tricks“, wenn Pferde ihr Futter nicht mögen.
Siehe auch „Was kann ich tun, wenn mein Pferd das Futter nicht frisst?“
Siehe auch „Was ist der Unterschied zwischen Esparsette und Vitalcobs?“
Es ist normal, dass der Speichel etwas dunkel wird, also deutlich dunkler als bei Heu. Dieser Effekt entsteht durch den hohen Gehalt an Chlorophyll in der Esparsette. Beim Einweichen der Esparsette kann auch beobachtet werden, dass das Wasser dunkelgrün wird.
Da die Esparsette ein Naturprodukt ist und wir sie von verschiedenen Vertragslandwirten beziehen, kann es immer mal zu Schwankungen der Eigenschaften von einer Charge zur nächsten kommen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass jede Ernte, je nach Boden, Erntezeitpunkt, Klimabedingungen und vielen anderen Faktoren, etwas anders ausfällt.
Wir stellen jedoch durch unsere Qualitätskontrollen sicher, dass die Esparsette immer unseren hohen Anforderungen entspricht, auch wenn sie in Farbe oder ihrem Einweichverhalten mal etwas von der gewohnten Qualität abweicht.
Nein, das Abbinden von Nährstoffen ist bei der Verfütterung von Esparsette in der empfohlenen Menge nicht relevant. Im Gegenteil sorgen die in der Esparsette enthaltenen kondensierten Tannine für eine Stabilisierung des Verdauungsmilieus und eine verbesserte Verwertung der in der Ration enthaltenen Eiweiße.
Um die Esparsette ranken sich leider eine Menge Gerüchte, daher hat unser Partner Sanoanimal hierzu einige Klarstellungen veröffentlich:
Wir arbeiten mit mehreren Vertragslandwirten zusammen, weil wir so viel Esparsette im Jahr benötigen, dass dieses ein einzelner Landwirt nicht liefern kann. Einige unserer Vertragslandwirte sind Bio-zertifiziert, andere arbeiten konventionell. Daher können wir nicht garantieren, dass nicht auch konventioneller Anbau dabei ist. Esparsette wird üblicherweise aber nicht gespritzt, weil sie das nicht braucht. Im Gegensatz zu Pflanzen wie Mais ist sie durchsetzungsstark und mehrjährig, daher muss man beispielsweise kein Glyphosat spritzen. Da sie zu den Leguminosen gehört, produziert sie ihren Dünger auch selbst, sodass kein Stickstoffdünger benötigt wird. Wir haben aber keinen Einfluss darauf, was im Vorjahr auf dem Feld angebaut wurde oder was der Nachbar ggf. spritzt, weil er z.B. gerade Mais oder Rüben anbaut. Wir lassen jedoch regelmäßig Chargen nicht nur auf Nährwerte, sondern auch auf Rückstände prüfen, um sicherzustellen, dass die Qualität, die wir ausliefern, einwandfrei ist.
Wenn Sie sicher sein möchten, dass das Futter die hohen Ansprüche von Bioqualitäten erfüllt, dann können Sie auf unsere Vitalcobs wechseln. Diese kommen aus garantiert biologischem Landbau, weil diese Mischung nur von Biolandwirten angebaut wird, welche sie als Zwischensaat verwenden, um den Boden wieder mit Stickstoff anzureichern. Wir haben jetzt endlich das Biosiegel und werden die Vitalcobs demnächst auch als Bio zertifizieren lassen, weil wir sie ja sowieso Bio einkaufen. Wir durften sie bisher nur nicht als Bio verkaufen, weil uns die Zertifizierung gefehlt hat.
Wenn Pferde so empfindlich reagieren, liegt meistens eine Stoffwechselstörung, beispielsweise eine KPU zugrunde. Bei einer KPU kann die die Mikroorganismen im Dickdarm aufgrund von Fehlgärungsprozessen nicht mehr alle wichtigen Stoffe produzieren, die die Leber für die Biotransformation benötigt, also die Vorbereitung unerwünschter Stoffe für die Ausscheidung über die Nieren. Als Folge kommt es zu einer gestörten Entgiftung und zur Einlagerung von unerwünschten Stoffen, was häufig einhergeht mit Problemen bei Zusatzbelastungen sowie Dysbalancen im Mineralhaushalt. Eine Folge einer KPU kann damit eine Überempfindlichkeit auf Futtermittel wie die Esparsette sein. Detailliertere Informationen zu der Thematik können Sie bei unserem Partner Sanoanimal finden:
KPU Pferd – was bedeutet Kryptopyrrolurie und wie erkenne ich es? (sanoanimal.de)
Die Dauer der Fütterung von OKAPI Esparsette richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Pferdes. Esparsette kann sowohl kurzfristig, etwa zur Unterstützung bei Krankheiten oder zur Aufpäppelung, als auch langfristig, für Pferde mit konstantem Eiweißbedarf, gefüttert werden. Eine flexible Anpassung der Fütterung ist möglich, besonders wenn Esparsette in Kombination mit anderen Futtermitteln verwendet wird.
Für eine optimale Versorgung sollte regelmäßig der Gesundheitszustand und das Gewicht des Pferdes überwacht werden z.B. mit der kostenlosen BCI App unseres Partners Sanoanimal.
OKAPI Esparsette sollte ausschließlich in eingeweichter Form gefüttert werden. Die Pellets werden dazu mit etwa der dreifachen Menge Wasser übergossen (1:3) und lassen sich am besten quellen, bis sie vollständig aufgeweicht sind. Für eine zügige Zubereitung empfiehlt sich warmes Wasser; kaltes Wasser kann ebenfalls verwendet werden, erfordert jedoch eine längere Einweichzeit, idealerweise über Nacht. Die Esparsette sollten maximal handwarm gefüttert werden, um die Vermeidung von Verletzungen und Unwohlsein zu gewährleisten.
Um die passende Menge an OKAPI Esparsette für dein Pferd zu berechnen, befolge diese Schritte:
18 kg ausreichend für etwa 4 Wochen
Bestimme das Gewicht deines Pferdes:
Das Gewicht des Pferdes kann mithilfe einer Waage, eines Maßbands oder einer speziellen App wie der BCI App von Sanoanimal (kostenlos im Google Play und Apple Store) ermittelt werden.
Beachte die Fütterungsempfehlung:
Für ein 600 kg schweres Pferd liegt die empfohlene Menge an Esparsette zwischen 1 und 3 Kilogramm Trockensubstanz pro Tag.
Berechne die Dosis basierend auf dem Gewicht deines Pferdes:
Berechnung für ein 450 kg Pferd:
Unterer Bereich: 1 kg / 600 kg × 450 kg = 0,75 kg Trockensubstanz pro Tag
Oberer Bereich: 3 kg / 600 kg × 450 kg = 2,25 kg Trockensubstanz pro Tag
Durch diese Berechnung kannst du die Menge an Esparsette gezielt auf das Gewicht deines Pferdes anpassen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
OKAPI Esparsette enthält 100% Esparsette (Sainfoin)
Analytische Bestandteile: Rohfaser: 25,60 %, Rohprotein: 14,90 %, Rohfett: 0,31 %, Rohasche: 12,10 %, Calcium: 1,43 %, Phosphor: 0,30 %, Natrium: 0,03 % , Zucker: 2,80 %, Fruktan: 2,96 %, Lysin: 0,46 %, Methionin: 0,15 %, Threonin: 0,42 %
Einzelfuttermittel für Pferde
Kühl und trocken lagern! Mindestens haltbar bis: siehe Etikett
Es ist unser Ziel, die Ware so sicher wie möglich und unversehrt an Sie zu versenden. Daher gibt es eine Reihe von Beschränkungen beim Versand von OKAPI Produkten:
Das maximale Gewicht pro Paket beträgt 30kg.
Ein Sack Esparsette wird aus Gewichtsgründen immer in einem separaten Paket an den Besteller versandt.
Für eine individuelle Produktberatung bezüglich OKAPI-Produkten kannst du dich telefonisch unter der Nummer 0049 (0) 30 235 939 010 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr an unser Team wenden.
Alternativ kannst du auch eine E-Mail an produktberatung@okapi-online.de senden.
Unser Team steht dir zur Verfügung, um Fragen zu den Produkten zu beantworten, individuelle Empfehlungen zu geben und dich bei der Auswahl der passenden Produkte zu unterstützen.
Bitte beachte, dass unsere Produktberatung aus rechtlichen Gründen keine therapeutischen Empfehlungen geben darf. Bei unserem Partner Sanoanimal steht ein Netzwerk von Therapeuten bereit, die individuelle Fütterungs- und Therapiepläne passend für dein Pferd erstellen können. Hier findest du eine übersichtliche Liste der Therapeuten, sortiert nach Postleitzahlgebieten.