Unsere Bitterkräuter sind eine sorgfältige Mischung aus Kräutern, die reich an Bitter- und Gerbstoffen sind. Wildpferde wählen solche Kräuter gezielt aus, um ihren Verdauungstrakt zu unterstützen, insbesondere im Frühjahr, wenn das frische, saftige Gras wächst. Leider haben unsere heutigen Pferde oft keinen Zugang zu diesen bitterstoffreichen Pflanzen, sei es im Heu oder auf der Weide, weshalb die Fütterung einer solchen Mischung sinnvoll ist.
Die Wirkung von Bitterstoffen auf die Verdauung ist seit Jahrhunderten bekannt. Sie regen die Leber an, mehr Galle zu produzieren, was regulierend auf die Darmperistaltik wirkt und die Verdauung fördern kann. Bitterkräutermischungen eignen sich besonders in Zeiten, in denen der Darm belastet ist, wie beim Anweiden, Abweiden, nach Wurmkuren oder bei sensibler Verdauung, um das physiologische Darmmilieu zu unterstützen.
Grundsätzlich ist OKAPI Bitterkräuter für ausgewachsene Pferde jeden Alters und jeder Rasse geeignet. Bei Pferden mit Blähungen sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden, da dies auf schwere Fehlgärungen im Darm hinweisen kann, die zu Koliken führen können. In solchen Fällen empfehlen wir zunächst unsere Okapi Darmwohlkräuter, bevor auf Bitterkräuter zurückgegriffen wird, um das natürliche Darmmilieu zu stabilisieren.
Das Thema Hufrehe ist komplex, mit verschiedenen Ursachen und Auslösern. Daher ist es ratsam, die Fütterung in diesen Fällen mit einem kompetenten Therapeuten oder Tierarzt abzustimmen. Generell spricht jedoch nichts gegen die Fütterung unserer Bitterkräuter, da sie von Wildpferden bevorzugt werden, um das natürliche Darmmilieu zu unterstützen.
In den meisten Pflanzen, einschließlich unserer Bitterkräuter, ist in geringen Mengen Chrom enthalten, das der Körper für verschiedene Stoffwechselprozesse, einschließlich des Zuckerstoffwechsels in den Muskelzellen, benötigt. Unsere Bitterkräuter enthalten keine chromakkumulierenden Pflanzen, was sie für Pferde mit PSSM unbedenklich macht. Der Chromgehalt ist vergleichbar mit dem von normalem Grundfutter, und auch der Zuckergehalt ist gering, da wir keine Süßgräser verwenden. Daher sind unsere Bitterkräuter in der Fütterung für Pferde, die mit PSSM diagnostiziert wurden, insgesamt unbedenklich.
OKAPI Bitterkräuter kann gut mit anderen Produkten kombiniert werden. Wir empfehlen die Kombination mit OKAPI Lapachorinde und OKAPI ColoBalance zur weiteren Unterstützung der Darmflora.
Unsere Bitterkräuter sind eine Mischung aus Kräutern, denen ein hoher Gehalt an Bitter- und Gerbstoffen gemein ist. Diese werden von Wildpferden häufig gezielt ausgewählt, um ihren Verdauungstrakt zu unterstützen, beispielsweise im Frühjahr, wenn das erste saftige Frühlingsgras wächst. Leider stehen unseren Pferden heute bitterstoffreiche Kräuter im Heu oder auf den Weiden nur noch selten zur Verfügung, sodass es sich anbietet, sie als Mischung zu füttern.
Dass Bitterstoffe die Verdauung unterstützen, wird vom Menschen seit Jahrhunderten genutzt – nicht ohne Grund gibt es bei uns den bitteren „Verdauungsschnaps“ nach besonders reichhaltigem Essen. Pflanzliche Bitterstoffe regen die Leber an, mehr Galle zu producir, welche regulierend auf die Peristaltik wirken und die Verdauung fördern kann. Daher eigenen sich Bitterkräutermischungen insbesondere in darmbelastenden Zeiten wie dem Anweiden, Abweiden, nach notwendigen Wurmkuren oder bei Pferden, die zu sensibler Verdauung neigen, um das physiologische Darmmilieu zu unterstützen.
Pferde mit Blähungen sollten unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden, da es sich auch um schwere Fehlgärungen im Darm handeln kann, die bis hin zu Kolik führen können. Zur Unterstützung der natürlichen Verdauung bei solchen Pferden empfehlen wir im ersten Schritt unsere Darmwohlkräuter und erst im zweiten Schritt die Bitterkräuter, um das natürliche Darmmilieu zu stabilisieren.
Hufrehe ist natürlich ein sehr komplexes Thema con ganz unterschiedlichen Ursachen und Auslösern, sodass wir in solchen Fällen grundsätzlich empfehlen, die Fütterung mit einem kompetenten Therapeuten oder Tierarzt abzustimmen. Generell spricht aus unserer Sicht aber nichts dagegen, solchen Pferden unsere Bitterkräuter zu füttern, denn bitterstoffhaltige Kräuter werden auch von Wildpferden bevorzugt gesucht, beispielsweise um ihr natürliches Darmmilieu zu unterstützen.
Siehe auch „Wie kann ich mein Pferd mit individuellen Stoffwechselproblemen am besten unterstützen?“
In fast allen Pflanzen ist in geringen Mengen Chrom enthalten (so wie auch andere Mikroelemente z.B. Bor, Molybdän oder Fluor), sodass also bereits über das Grundfutter Chrom aufgenommen wird. Dies benötigt der Körper auch in kleinen Mengen als Cofaktor für verschiedene Stoffwechselprozesse, unter anderem auch für den Zuckerstoffwechsel in den Muskelzellen.
Unsere Bitterkräuter sind im Hinblick auf ihren Chromgehalt für Pferde con PSSM unbedenklich, da sie keine Chrom-akkumulierenden Pflanzen enthalten. Der Gehalt an Chrom ist entsprechend eher mit dem normalen Grundfutter zu vergleichen. Auch der Zuckergehalt in unseren Bitterkräutern ist eher gering, da wir keine Süßgräser für diese Mischung verwenden. Deshalb liegen sie vom Zuckergehalt her üblicherweise unter dem, was das Pferd über sein Heu aufnimmt. Deshalb halten wir die Bitterkräuter insgesamt für unbedenklich bei der Fütterung an Pferde, die con PSSM diagnostiziert worden sind.
Von instinktsicheren Pferden werden Bitterkräuter üblicherweise sehr gerne genommen, denn auch Wildpferde haben eine ganze Reihe von bitter- und gerbstoffhaltigen Pflanzen auf ihrem Speiseplan. Sind Pferde jedoch die Fütterung von Kräutern generell oder von bitteren Kräutern nicht gewohnt, dann kann die Bitterkräuter-Mischung für manche Pferde etwas sehr bitter schmecken. In diesem Fall kann man con einer kleinen Menge beginnen und sie beispielsweise unter eingeweichte Heucobs oder Vitalcobs mischen. Werden sie gut akzeptiert, kann man die Menge langsam steigern.
Falls die Bitterkräuter für das Pferd dann immer noch zu intensiv sind, kann man alternativ die Darmwohlkräuter anbieten. Diese schmecken milder, sind aber auch eine hervorragende Unterstützung für das natürliche Darmmilieu.
Werden sie auch verschmäht, dann kann es sein, dass das Pferd unter anderen Problemen wie Magengeschwüren leidet, welche die Pferde sehr mäkelig machen im Bezug auf intensiv schmeckende Futtermittel. Auch Zuckersucht kann eine mögliche Ursache sein.
Mehr Infos zu solchen Themen sowie eine Tipps und Tricks, um nicht so beliebte Futtermittel zu verabreichen, finden sie auch hier: „Was kann ich tun, wenn mein Pferd das Futter nicht frisst?“
OKAPI Bitterkräuter sollten nie länger als sechs bis acht Wochen am Stück gegeben werden. Dann empfiehlt sich eine Pause von vier bis sechs Wochen oder der Wechsel zu einer anderen Kräutermischung. Dies kommt auch dem natürlichen Fressverhalten des Pferdes entgegen. Bewährt hat sich die Abwechslung von OKAPI Bitterkräutern, OKAPI Darmwohlkräutern und OKAPI Kräuterweide im zweiwöchigen Wechsel über den gesamten Winter.
OKAPI Bitterkräuter kann direkt in die bestehende Fütterung des Pferdes integriert werden und trocken oder angefeuchtet dem Futter zugegeben oder über das Heu gestreut werden.
Um die passende Dosis für das OKAPI Bitterkräuter zu berechnen, können folgende Schritte befolgt werden:
Gewicht des Pferdes bestimmen:
Das Gewicht des Pferdes kann entweder durch Wiegen, Messen mit einem Maßband oder durch die Nutzung von Apps wie der BCI App unseres Partners Sanoanimal (kostenlos im Google Play und Apple Store verfügbar) ermittelt werden.
Fütterungsempfehlung beachten:
Die allgemeine Empfehlung für OKAPI Produkte beziehen sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt täglich 30 g - 50 g (etwa eine Handvoll).
Dosis anpassen: Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden.
Die Berechnung lautet dann: Tagesdosis (50 g) / 600 kg × Gewicht des Pferdes (300 kg) = Tagesration (25 g). Diese Berechnungsmethode ermöglicht es, die passende Menge zu ermitteln.
- 500g ausreichend für ca. 10-14 Tage
- 1.000g ausreichend für ca. 3-6 Wochen
- 3.000g ausreichend für mehrere Pferde
OKAPI Bitterkräuter 100% Kräutermischung, enthält: Schafgarbe, Queckenwurzel, Kümmel, Eichenrinde, Brombeerblätter, Löwenzahn, Wermut
Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohfaser: 22 %, Rohprotein: 10,40 %, Rohfett: 4,20 %, Rohasche: 7,80 %, Calcium: 1,18 %, Phosphor: 0,22 %, Natrium: 0,07 %
Ergänzungsfuttermittel für Pferde
Kühl und trocken lagern! Mindestens haltbar bis: siehe Etikett
Für eine individuelle Produktberatung bezüglich OKAPI-Produkten kannst du dich telefonisch unter der Nummer 0049 (0) 30 235 939 010 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr an unser Team wenden.
Alternativ kannst du auch eine E-Mail an produktberatung@okapi-online.de senden.
Unser Team steht dir zur Verfügung, um Fragen zu den Produkten zu beantworten, individuelle Empfehlungen zu geben und dich bei der Auswahl der passenden Produkte zu unterstützen.
Bitte beachte, dass unsere Produktberatung aus rechtlichen Gründen keine therapeutischen Empfehlungen geben darf. Bei unserem Partner Sanoanimal steht ein Netzwerk von Therapeuten bereit, die individuelle Fütterungs- und Therapiepläne passend für dein Pferd erstellen können. Hier findest du eine übersichtliche Liste der Therapeuten, sortiert nach Postleitzahlgebieten.