EndoProtect ist dafür konzipiert, den Stoffwechsel des Pferdes zu unterstützen, wenn man gezwungen ist, Heu von zweifelhafter hygienischer Qualität zu füttern. Leider ist man als Landwirt auch bei bester Praxis nicht immer davor gefeit, dass das Heu mal nicht ganz optimal ist. So kann es passieren, dass das Mähgut etwas zu feucht gepresst werden musste, weil es andernfalls verdorben wäre, oder die Lagerung ist nicht so optimal, wie man es sich wünschen würde.
Daher kann es gelegentlich zu leichtem Schimmelbefall kommen, was man an dem etwas muffigen Geruch und eher staubigem Charakter seines Raufutters erkennen kann. Ein solcher Befall stellt eine Belastung für den Darm und die natürlichen Entgiftungssysteme des Pferdes dar, da Schimmelpilze unter anderem Mykotoxine produzieren, die über die Darmwand aufgenommen werden und Leber und Nieren belasten können.
EndoProtect kann durch seine spezielle Zusammensetzung in diesen Fällen das Pferd dabei unterstützen, mit einer nicht optimalen Heuqualität für eine gewisse Zeit besser zurechtzukommen. Allerdings ist EndoProtect kein Freibrief, den Pferden verschimmeltes Heu zu füttern! Es kann lediglich dazu beitragen, den Stoffwechsel in Phasen übermäßiger Belastung durch hygienisch nicht einwandfreies Heu oder trockene Heulage entlasten.
Noch mehr wertvolle Informationen und Tipps zu bedecklichem Heu und wie man es aufwerten kann, findest du bei unserem Partner Sanoanimal.
OKAPI EndoProtect ist besonders geeignet für Pferde, die unter mangelhafter Heuqualität leiden, sei es aufgrund eines hohen Feuchtigkeitsgehalts oder durch potenziellen Schimmelbefall.
EndoProtect kann in Kombination mit anderen Futtermitteln, wie beispielsweise Kräutermischungen, verabreicht werden, sollte jedoch mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden zu mineralhaltigen Futtermitteln gefüttert werden, um die Bindung von Mineralien durch Bentonit zu vermeiden.
Das EndoProtect ist dafür konzipiert, den Stoffwechsel des Pferdes zu unterstützen, wenn man gezwungen ist, Heu von zweifelhafter hygienischer Qualität zu füttern. Leider ist man als Landwirt auch bei bester Praxis nicht immer davor gefeit, dass das Heu mal nicht ganz optimal ist. So kann es passieren, dass das Mähgut etwas zu feucht gepresst werden musste, weil es andernfalls verdorben wäre, oder die Lagerung ist nicht so optimal, wie man es sich wünschen würde. Daher kann es gelegentlich zu leichtem Schimmelbefall kommen, was man an dem etwas muffigen Geruch und eher staubigem Charakter seines Raufutters erkennen kann.
Ein solcher Befall stellt eine Belastung für den Darm und die natürlichen Entgiftungssysteme des Pferdes dar, da Schimmelpilze unter anderem Mykotoxine produzieren, die über die Darmwand aufgenommen werden und Leber und Nieren belasten können. EndoProtect kann durch seine spezielle Zusammensetzung in diesen Fällen das Pferd dabei unterstützen, mit einer nicht optimalen Heuqualität für eine gewisse Zeit besser zurechtzukommen. Allerdings ist EndoProtect kein Freibrief, den Pferden verschimmeltes Heu zu füttern! Es kann lediglich dazu beitragen, den Stoffwechsel in Phasen übermäßiger Belastung durch hygienisch nicht einwandfreies Heu oder trockene Heulage entlasten. EndoProtect kann sowohl über das Heu gestreut als auch unter das Futter im Trog gemischt werden.
Mehr Informationen zur Heuqualität und den möglichen Folgen können Sie bei unserem Partner Sanoanimal finden:
Achtung – Heuqualität – Sanoanimal Pferdewissen und -gesundheit
Schimmelpilze lieben feucht-warme Winter – Sanoanimal Pferdewissen und -gesundheit
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, EndoProtect in Kombination mit anderen Futtermitteln wie beispielsweise Kräutermischungen zu geben.
Es sollten lediglich mindestens zwei Stunden Abstand zwischen der Gabe von EndoProtect und dem Füttern des Mineralfutters bzw. mineralhaltiger Futtermittel (z.B. Zinkchelat) liegen. Bentonit hat die Eigenschaft, Mineralien in geringem Maße zu binden, daher empfehlen wir, diese Produkte nach Möglichkeit zu verschiedenen Mahlzeiten zu geben, optimal das eine Futtermittel morgens und das andere abends.
Grundsätzlich spricht bei EndoProtect nichts dagegen, es auch über einen langen Zeitraum zu füttern.
Oberste Priorität sollte aber natürlich immer sein, die Heuqualität zu optimieren, bzw. bei Heulagefütterung, das Pferd wieder auf Heufütterung in geeigneter Qualität umzustellen. EndoProtect ist ein Produkt, welches dabei unterstützen kann, die problematischen Auswirkungen mangelhafter Raufutterhygiene einzudämmen, es kann aber natürlich eine gute Heuqualität nicht ersetzen.
Es handelt sich um eine spezielle Hefe, die in ihrer Zellwand Eiweiße einlagert, welche in der Lage sind, die Hefe bis zu einem gewissen Maß vor Mykotoxinen zu schützen, welche von vielen Schimmelpilzarten gebildet werden. Um diese Proteine freizusetzen, wird die Hefe am Ende ihres Vermehrungsprozesses zerstört (mikronisiert), sodass keine lebenden Hefezellen mehr vorhanden sind. Deshalb stellt sie kein Problem für den Verdauungstrakt dar, im Gegensatz zu anderen (Bier)Hefen, die im Verdacht stehen, sich im Dickdarm des Pferdes ansiedeln zu können und damit Dysbiosen Vorschub zu leisten.
Mais ist ein Getreide, das im Wesentlichen aus Stärke und Klebereiweiß in seinem Mehlkörper besteht, sowie dem Maiskeimling, der vor allem Fette und Eiweiß (aber ein anderes als das Klebereiweiß) enthält. Bei der Gewinnung von Maisstärke, die beispielsweise im Lebensmittelbereich häufig als Bindemittel verwendet wird, muss man zuerst den Keimling abtrennen, dieser wird dann für die Maiskeimölgewinnung genutzt. Anschließend wird auch das Klebereiweiß abgetrennt, sodass reine Maisstärke übrigbleibt.
Das abgetrennte Maisklebereiweiß wird von uns als Trägerstoff in der Zusammensetzung von EndoProtect verwendet. Es ist kein hochwertiges Eiweiß, sodass man es nicht beispielsweise als Futtermittel für den Muskelaufbau einsetzen würde. Da wir es nur aber als Trägerstoff verwenden, ist die Menge so gering, dass sie im Gesamteiweißgehalt der Ration nicht ins Gewicht fällt. Der wichtige Bestandteil des EndoProtects sind die mikronisierten Hefen, deren Zellwandproteine im Darm des Pferdes dazu beitragen, das natürliche Milieu zu stabilisieren, wenn hygienisch minderwertiges Heu gefüttert werden muss, weil man derzeit keine andere Qualität bekommen kann.
EndoProtect kann allen Pferden zugefüttert werden, wenn die hygienische Heuqualität zu Wünschen übriglässt. Das kann entweder schon aus der Ernte resultieren, wenn das Mähgut beispielsweise mit zu hohem Feuchtegehalt gepresst wurde, aber auch bei der Lagerung, zum Beispiel in feuchtwarmen Wintermonaten, wenn die Ballen in der Scheune Feuchtigkeit ziehen. Dann können sich verschiedene unerwünschte Mikroorganismen im Raufutter vermehren, unter anderem Schimmelpilze. Um das physiologische Gleichgewicht im Darm zu unterstützen und den natürlichen Entgiftungsstoffwechsel zu entlasten, empfehlen wird in solchen Fällen, EndoProtect zuzufüttern. Sein Vorteil beruht im Wesentlichen auf den dafür verwendeten speziellen Hefen, die in der Lage sind, Eiweiße in ihrer Zellwand einzulagern, welche die Hefe in gewissem Maß vor Mykotoxinen schützen können, wie sie von Schimmelpilzen produziert werden. Diese speziellen Hefen werden gezielt vermehrt und anschließend zerstört (mikronisiert), sodass die Zellwandproteine freigesetzt werden und die Hefen nicht zu unerwünschten Nebeneffekten im Dickdarm führen können, wie das bei klassischer Bierhefe der Fall sein kann.
HoofCool forte wurde entwickelt für Pferde, die bei Belastung des Stoffwechsels sensibel im Bereich der Huflederhaut reagieren. Schon „fühliges Laufen“ kann ein Hinweis darauf sein, dass das Pferd hier Probleme hat. HoofCool forte enthält unter anderem Klinoptilolith, ein spezielles Mineral, welches an seiner Oberfläche einen Ionenaustausch mit seiner Umgebung vollzieht. Es ist geeignet, den pH-Wert im Dickdarm zu stabilisieren. Bei sehr vielen Pferden, die sensibel im Bereich der Huflederhaut reagieren, sind Dysbiosen („Fehlgärungen“) im Dickdarm die eigentliche Ursache für die sichtbare Symptomatik, weshalb wir bei HoofCool forte besonderes Augenmerk darauf gelegt haben, den Dickdarm und das Mikrobiom („Darmflora“) in ihrem physiologischen Gleichgewicht zu unterstützen. Es kann allein oder auch begleitend zu therapeutischen Maßnahmen gegeben werden, die auf eine Stabilisierung des Hufstoffwechsels abzielen.
Die Verwendung von EndoProtect kann auch über längere Zeiträume in Betracht gezogen werden, wobei die Hauptpriorität immer die Optimierung der Heuqualität bleibt. EndoProtect ist eine wertvolle Unterstützung, wenn die Futterqualität nicht ideal ist, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit für qualitativ hochwertiges Heu.
OKAPI EndoProtect kann entweder dem Kraftfutter beigemischt oder über angefeuchtetes Heu bzw. Heulage gestreut werden.
Um die passende Dosis für das OKAPI EndoProtect zu berechnen, können folgende Schritte befolgt werden:
Gewicht des Pferdes bestimmen:
Das Gewicht des Pferdes kann entweder durch Wiegen, Messen mit einem Maßband oder durch die Nutzung von Apps wie der BCI App unseres Partners Sanoanimal (kostenlos im Google Play und Apple Store verfügbar) ermittelt werden.
Fütterungsempfehlung beachten:
Die allgemeine Empfehlung für OKAPI Produkte beziehen sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt täglich 1-2 ML (1 Messlöffel = 17 g).
Dosis anpassen:
Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Die Berechnung lautet dann: Tagesdosis (34 g) / 600 kg × Gewicht des Pferdes (300 kg) = Tagesration (17 g). Diese Berechnungsmethode ermöglicht es, die passende Menge zu ermitteln.
Aufgrund erhöhter Gehalte an technologischen Zusatzstoffen darf dieses Futtermittel nur bis zu 1% der Tagesration an Pferde verfüttert werden.
- 1.000g ausreichend für ca. 1-2 Monate
- 4.000g ausreichend für ca. 4-6 Monate
Zusammensetzung: Hefeerzeugnisse (Saccharomyces cervisiae), Maisklebefutter, Chlorella vulgaris
Technologische Zusatzstoffe je kg: Bindemittel, 1m558i – Bentonit: 100.000 mg/kg
Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohfaser: 6,40 %, Rohprotein: 23,60 %, Rohfett: 0,70 %, Rohasche: 11,50 %, Calcium: 0,22 %, Phosphor: 0,71 %, Natrium: 0,26%
Ergänzungsfuttermittel für Pferde
Hinweis zu Hefeerzeugnisse (Saccharomyces cervisiae):
Bei der enthaltenen Hefe handelt es sich um eine spezielle Form, die in ihrer Zellwand Eiweiße einlagert. Diese Eiweiße können die Hefe bis zu einem gewissen Grad vor Mykotoxinen schützen – also vor Giftstoffen, die von vielen Schimmelpilzarten gebildet werden. Damit diese schützenden Proteine dem Organismus zur Verfügung stehen, wird die Hefe am Ende ihres Vermehrungsprozesses mikronisiert, sodass keine lebenden Hefezellen mehr enthalten sind. Dadurch stellt sie – im Gegensatz zu anderen (Bier-)Hefen, die im Verdacht stehen, sich im Dickdarm des Pferdes ansiedeln und dort Dysbiosen begünstigen zu können – keine Belastung für den Verdauungstrakt dar.
Hinweis zu Maisklebefutter:
Mais ist ein Getreide, das im Wesentlichen aus Stärke und Klebereiweiß in seinem Mehlkörper besteht, sowie dem Maiskeimling, der vor allem Fette und Eiweiß (aber ein anderes als das Klebereiweiß) enthält. Bei der Gewinnung von Maisstärke, die beispielsweise im Lebensmittelbereich häufig als Bindemittel verwendet wird, muss man zuerst den Keimling abtrennen, dieser wird dann für die Maiskeimölgewinnung genutzt. Anschließend wird auch das Klebereiweiß abgetrennt, sodass reine Maisstärke übrigbleibt.
Das abgetrennte Maisklebereiweiß wird von uns als Trägerstoff in der Zusammensetzung von EndoProtect verwendet. Es ist kein hochwertiges Eiweiß, sodass man es nicht beispielsweise als Futtermittel für den Muskelaufbau einsetzen würde. Da wir es nur aber als Trägerstoff verwenden, ist die Menge so gering, dass sie im Gesamteiweißgehalt der Ration nicht ins Gewicht fällt. Der wichtige Bestandteil des EndoProtects sind die mikronisierten Hefen, deren Zellwandproteine im Darm des Pferdes dazu beitragen, das natürliche Milieu zu stabilisieren, wenn hygienisch minderwertiges Heu gefüttert werden muss, weil man derzeit keine andere Qualität bekommen kann.
OKAPI EndoProtect kann dem Kraftfutter zugefügt oder über angefeuchetes Heu bzw. die Heulage gestreut werden. OKAPI EndoProtect kann auch Pferden mit Störungen der natürlichen Entgiftungsfunktion problemlos gegeben werden.
Aufgrund erhöhter Gehalte an technologischen Zusatzstoffen darf dieses Futtermittel nur bis zu 1% der Tagesration an Pferde verfüttert werden.
Für eine individuelle Produktberatung bezüglich OKAPI-Produkten kannst du dich telefonisch unter der Nummer 0049 (0) 30 235 939 010 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr an unser Team wenden.
Alternativ kannst du auch eine E-Mail an produktberatung@okapi-online.de senden.
Unser Team steht dir zur Verfügung, um Fragen zu den Produkten zu beantworten, individuelle Empfehlungen zu geben und dich bei der Auswahl der passenden Produkte zu unterstützen.
Bitte beachte, dass unsere Produktberatung aus rechtlichen Gründen keine therapeutischen Empfehlungen geben darf. Bei unserem Partner Sanoanimal steht ein Netzwerk von Therapeuten bereit, die individuelle Fütterungs- und Therapiepläne passend für dein Pferd erstellen können. Hier findest du eine übersichtliche Liste der Therapeuten, sortiert nach Postleitzahlgebieten.